Debbie Rühmann ist Studierende des Monats Juni in Bremen

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http://bit.ly/2LRPjfi

Hey Debbie, zu allererst: Nenne uns doch 3 Fakten über dich, die man unbedingt wissen sollte!

Mir wurde einmal gesagt, ich sei ein wandelnder Terminkalender. Und ich denke, die Beschreibung passt auch ganz gut. Ich bin viel unterwegs, unternehme gerne etwas oder mache kleine Ausflüge, bin auf dem Weg nach Bremen zur KW oder zu meiner Familie. Die meisten Termine hab ich im Kopf, auch wenn sie erst in den nächsten Wochen anstehen. Ordnung und Planung gehört einfach irgendwie dazu, sonst würde bei mir ein riesengroßes Chaos herrschen und ich würde nicht alles unter einen Hut bekommen.

Ich würde mich auch als fröhlichen Menschen bezeichnen, der immer für einen Schnack zu haben ist und auch gerne mal einen dummen Spruch macht. Ab und zu brauche ich aber auch meine Ruhe oder ein Nickerchen, sonst werde ich grummelig.

Außerdem bin ich ein absoluter Familienmensch. Ich habe eine sehr große Familie, mit der ich immer gerne Zeit verbringe. Die absoluten Highlights dabei sind gemeinsame Familienurlaube mit allen zusammen und natürlich die Weihnachtsfeste bei Oma und Opa.

 

Wie bist du auf Kommunikationsdesign und die Kunstschule Wandsbek gekommen?

Die KW ist viel auf Messen unterwegs und genau dort habe ich sie auch gefunden. Mein Augenmerk war gar nicht unbedingt auf Kommunikationsdesign gerichtet, aber ich bin schon immer gerne kreativ, hatte im Abi auch Kunst LK und mir war klar, dass ich später keinen langweiligen und eintönigen Job machen möchte. Eigentlich zufällig habe ich den Stand der KW gefunden und ein Student hat sehr viel über seine Bewerbung, die Fächer, Dozenten und das ganze Flair berichtet. Danach habe ich noch einen Tag der offenen Tür besucht und war überzeugt, dass Kommunikationsdesign das Richtige für mich ist. Und nun bin ich hier in Bremen und stehe kurz vor meinem Abschluss. Die Zeit vergeht so schnell.

 

Was ist deine größte Leidenschaft?

Ganz klar, Käse. Einfach das Beste auf der Welt. Nein Quatsch, ich mag Käse wirklich sehr, aber liebe es auch, unsere Wohnung zu gestalten, umzustellen und meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Das bedeutet Bilder aufhängen, Fotos drucken, rahmen, andere Fotos drucken, austauschen, weitere Dinge zum einrahmen finden, umräumen, aufräumen, ein bisschen Online Shopping, zwischendurch ein Stückchen Käse naschen, irgendwas bauen oder basteln. Ich mag es nicht zu vollgestellt und aufgeräumt, aber auch gemütlich und etwas nordisch.

 

Was machst du, wenn du nicht gerade kreativ tätig bist?

Wenn ich nicht an meiner Abschlussarbeit sitze oder als Grafikerin in einer kleinen Agentur für Nachhaltigkeitberatung arbeite, habe ich zur Zeit sehr viel mit unserem kleinen Welpen zu tun. Mein Freund und ich haben ihn seit Anfang Mai bei uns und er will viel beschäftigt und trainiert werden. Und sonst bin ich unternehmungslustig, koche auch gerne was Leckeres oder besuche meine Familie, die mittlerweile aber drei Stunden entfernt wohnt.

 

Du hast beim Kooperationsprojekt „Junges Blut III“ der KW und Weserburg teilgenommen. Was für Erfahrungen konntest du dabei sammeln und was hast du aus der Zeit mitnehmen können?

Zunächst einmal war es einfach toll in einer so bunt durcheinander gewürfelten Gruppe zu arbeiten, mit der man sich die Samstage um die Ohren schlägt. Die Treffen waren zwar immer anstrengend, da unzählige Dinge besprochen und abgestimmt werden mussten und das meistens in wilden Diskussionen endete. Aber wenn alles steht und man auf die Gäste wartet, die zur Vernissage kommen, ist man einfach stolz seine Arbeit und die der ganzen Gruppe präsentieren zu dürfen. Und dann fragt man sich, wo die Zeit schon wieder geblieben ist. Eigentlich fühlt es sich an, als hätte man gerade erst begonnen.

Für mich persönlich war die Auseinandersetzung mit meinem Projekt etwas ganz besonderes. Anfangs hat es mich wirklich Überwindung gekostet, obdachlose Menschen anzusprechen und zu fragen, ob ich sie fotografieren darf. Aber ich hatte wirklich großes Glück und habe jemanden gefunden, der Interesse an dem Projekt gezeigt und mir viel über sich erzählt hat. Er war und ist auch immer noch eine große Bereicherung für mich, denn er ist selber sehr engagiert und arbeitet an vielen Projekten, die Obdachlosen helfen und ihre Situation verbessern sollen. Während des Projektes habe ich ihn oft besucht und wir haben uns über meine Arbeit, aber auch über allen möglichen Schnick Schnack unterhalten. Durch die vielen Gespräche ist das Ergebnis eigentlich erst zu dem geworden, was es heute ist. Und wenn ich jetzt nach Bremen fahre, besuche ich ihn häufig und wir schnacken etwas und bringen uns auf den neusten Stand. Dass ich aus dem Projekt so herausgehen würde, hätte ich nie gedacht, aber ich bin sehr froh, dass es so ist.

 

Du steckst zur Zeit mitten im siebten Semester. Hast du schon eine Ahnung, wie es nach dem Abschluss für dich weitergeht?

Ja und nein. Fest steht auf alle Fälle, dass ich in Hamburg durchstarten will. Von meinem jetzigen Wohnort kann ich super dahin pendeln. Ich bin mir allerdings noch nicht ganz sicher, ob ich mehr in Richtung Werbung oder Design gehen möchte. Aber ich freue mich schon sehr auf die Zeit nach dem Abschluss und bin gespannt, wo ich am Ende lande.

 












from kunstschule wandsbek http://bit.ly/2taMDBN
von Kunstschule Wandsbek

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